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DDR-AutoMontagsdemonstration Leipzig 1989

Die erste „Montagsdemonstration“ fand am 4. September 1989 in Leipzig statt. Bald darauf wurde auch in vielen anderen Städten der damaligen DDR immer montags demonstriert. Genannt seien hierbei die Städte Dresden, Karl-Marx-Stadt, Halle, Plauen, Magdeburg, sowie Arnstadt, Potsdam, Rostock und sogar Schwerin.

Am 4. Montag der Demonstration nahmen in Leipzig bereits 10 mal so viele Bürger, wie zu Beginn der Demonstrationen teil. Getroffen wurde sich jeden Montag um 17 Uhr, nach getaner Arbeit.

Die Menschen trafen sich an immer mehr Plätzen und zogen mit Plakaten durch die Stadt, welche die Aufschrift trugen: „Schließt Euch an“ oder „Wir sind das Volk“. Der Karl-Marx-Platz war überfülllt und immer mehr Menschen kamen dazu. Natürlich war die Angst immer noch sehr groß, dennoch fanden die Demonstrationen kein Ende.

Viele Menschen trafen sich damals in und vor der Nikolaikirche. Pfarrer Sievers, der zu den Friedensdemonstrationen aufgerufen hatte, war immer dabei und legte den Menschen nahe, gleich nach den Friedensgebeten nach Hause zu gehen.

Ungarn hatte zu dieser Zeit seine Grenzen geöffnet und immer mehr Bürger begannen, die DDR darüber zu verlassen. Die Regierung verlor immer mehr Macht und Autorität, allerdings fürchteten viele noch die sowjetische Schutzmacht.

Natürlich war die Angst immer noch sehr groß, dennoch fanden die Demonstrationen kein Ende.

Obwohl die Polizei die Demonstrationen „absicherten“, um den Menschen nahezulegen, gleich nach den Friedensgebeten nach Hause zu gehen, wurden dennoch zahlreiche Menschen in Haft genommen. Es wurde eine Parole ausgerufen, jedesmal, wenn jemand fest genommen wird, den Namen laut auszurufen, damit die Inhaftnahme weitergeleitet werden konnte.

Längst konnten nicht mehr alle Demonstranten Platz in der Nikolaikirche finden und so wurden sämtliche Kirchen für die Bürger zu dem selben Zweck geöffnet.

Räuchermann Nationale VolksarmeeDieser Herbst wurde auch die Revolution der Kerzen genannt, denn jeden Montag wurden als stummer Protest Kerzen am Gebäude des Staatsicherheitsdienstes oder am Rathaus aufgestellt.

Als die Sowjetunion dem Breshnew-Diktrin nicht mehr folgte, bekamen die Menschen Hoffnung, denn die Sowjetunion würde die DDR nicht mehr mit allen Mitteln schützen. Es blieb jetzt nur noch die Angst vor der eigenen Nationalen Volksarmee (NVA). Doch diese lies ebenfalls die Demonstranten gewähren

In diesem Jahr (2014) jähren sich die Ereignisse zum 25. mal. Aus diesem Anlaß hat die Seiffener Volkskunst eG ein besonderes Räuchermännchen herausgegeben. Es zeigt einen DDR-Soldaten in einem Armee-Trabant mit einer Friedenstaube.

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